Vorpostenboot
"W 9"

Über 600 Einheiten von KF-Kuttern wurden auf deutschen, dänischen und schwedischen Werften auf Kiel gelegt. Gebaut wurden die Kutter in zwei Ausführungen mit Kreuzer.-und Spiegelheck, auch die Ausführungen waren je nach Bedarf verschieden. Nachteilig war, daß für KF-Kutter stählerne Spanten und Decksbalken jedoch für die Außenhaut und das Deck meist Fichte.-und Lärchenholz verwendet wurde. Daher wurde bei diesen Schiffen nicht mit langer Lebensdauer gerechnet. Über 200 Einheiten haben den Krieg überstanden. 1950/51 plante die Bundesregierung Boote für den Küstenschutz zu beschaffen. Man griff auf die KF-Kutter zurück, da diese noch von den britischen Besatzungsmacht zu bekommen waren. So wurden 15 KFK-Rümpfe umgebaut. W 9 wurde 1951 von der O.Böhme Werft, Cuxhaven umgebaut und am 28.5.52 vom Bundesgrenzschutz (See) als Führungsboot W 18 in den Dienst gestellt. 1956 an die Bundesmarine als H 9 - weiter geführt. Am 1.8.63 außer Dienst gestellt und am 4.12.64 nach Kenia verschenkt. Dort wurde das Schiff 1969/70 verschrottet



Maßstab: 1:33
Baujahr: 1940/51
Länge: 24,00 m
Breite: 6,40 m
Tiefgang: 2,20 m
   
 
Plansatz 3Bögen 23,80 €
GFK Rumpf 86,55 €